Ein Senat des Ninth Circuit hat sich am Freitag in einer Verhandlung mit den Sportwettverträgen von Kalshi befasst und die rechtliche Abgrenzung des Vorhersagemarktplatzbetreibers von traditionellen Wetten hinterfragt. Kalifornische Indianerstämme nutzen das Verfahren, um eine erneute einstweilige Verfügung gegen die Plattform zu erwirken.
Die Richter konzentrierten sich auf die strukturellen Ähnlichkeiten zwischen den Angeboten von Kalshi und herkömmlichen Sportwetten. Der Senat forderte die Unternehmensvertreter auf zu erläutern, warum Bundesvorschriften für Vorhersagemarktverträge anders anzuwenden sein sollten als für herkömmliche Glücksspielinstrumente.
Die rechtlichen Argumente drehten sich um Zuständigkeitsgrenzen und die Einordnung von ereignisbasierten Finanzvereinbarungen.
Verfahren um einstweilige Verfügung der Stämme wird geprüft
Die Verhandlung fällt mit den laufenden Bemühungen der kalifornischen Indianerstämme zusammen, eine zuvor blockierte einstweilige Verfügung wiederherzustellen. Stammesvertreter argumentieren, dass die Sportwettverträge von Kalshi in direktem Wettbewerb mit regulierten Glücksspielaktivitäten stehen, die den Stammeszuständigkeiten vorbehalten sind.
Die Fragen des Gerichts unterstreichen die Notwendigkeit einer klaren gesetzlichen Abgrenzung, bevor die Berufung fortgesetzt wird.